Wer kennt diese Aufforderungen nicht?  Von anderen oder an sich selber:

Sei ruhig, sonst gibt es nur Ärger!

Ich sage jetzt lieber nichts weiter, sonst gibt es Ärger.

Misch Dich nicht ein. Das bringt ja sowie nichts als Ärger?

Willst Du den Auftrag bekommen?, dann sei ruhig.

Mach nicht so ein Wirbel!

Ist ja gut. Beruhig Dich wieder.

Wenn Du so weiter machst, verlierst Du Deinen Job und musst mit Konsequenzen rechnen.

Konfliktsituationen müssen angesprochen werden, damit sich etwas verändern kann. Und ja, nicht immer sind alle Beteiligten begeistert. Hier und da werden Dinge aufgedeckt und schließlich gestoppt, die eben nicht gut im Sinne der Gesellschaft oder Einzelner sind. Und manchmal geht es nur über die Medien und mutige Mitbürger, die ans Licht bringen, was nicht gut läuft. Das folgenden Beispiel (auf das Bild klicken) zeigt ein passendes Miteinander. Aufstehen für das Gute – gemeinsam und mutig.

 

Entscheidend ist die Motivation. Und die kann nur jeder für sich selber überprüfen.

Wenn jemand redet, rede er’s als Gottes Wort; wenn jemand dient, tue er’s aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Ihm sei Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.1.Petrus 4

Ich wünsche uns allen eine mutigere Gesellschaft sowie einen entsprechenden Zusammenhalt. Mutig sein, Widerstand für das Gute leisten ist wohl meine ganz persönlich größte Herausforderung.

Claudia Riege