Für diese kriminellen Leute auch noch Geld geben?

Die brauchen Ihre Strafe.

Wenn man Ihnen jetzt den Teppich ausrollt, denken sie, dass sie so weiter machen können.

Die wollen ja eh keine Hilfe.

Sollen Sie doch mal sehen, was sie davon haben. Vielleicht lernen sie es dann für die Zukunft.

Wer Straftaten begeht, dem kann man nicht helfen. Ich würde das nie tun.

Diese und viele ähnliche Aussagen bzw. Denke sind fatal. Die Menschen, denen ich im Gefängnis begegnet bin, gehen genau von dieser Denke ` der anderen ` aus. Das löst Scham über das Geschehene aus, Gleichgültigkeit, Angst vor der Zukunft oder gar Angriffslust. Keiner – weder die Häftlinge selber noch andere – können unter diesen Umständen viel erwarten, wenn diese Menschen wieder in die Freiheit können, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Keiner, der nicht in Haft saß, wird jemals nachempfinden können wie das ist und was alles im eigenen Leben dadurch kaputt geht. Nach der Entlassung steht man nicht selten alleine im Nichts mit vielen zusätzlichen Problemen, die man lösen muss.

Selber schuld? Nein. Beim genauen Hinschauen und Verstehen der Geschichten hatten die Häftlinge in ihrer Geschichte keine Chance, einen anderen Weg zu gehen, als den, den sie gegangen sind. Sie hatten eben nicht die Möglichkeit, sich für einen guten und besseren Weg zu entscheiden. Und. Wer kennt das nicht selber auch von sich. Hat nicht jeder schon mal etwas getan, das nicht erlaubt war?

Wenn die Strafzeit vorbei ist, muss man diese Menschen wieder in die Gemeinschaft holen. Doch viel entscheidener ist die Tatsache, dass jeder von diesen Menschen mit dem jeweiligen Potential an irgendeiner Stelle für andere Menschen wichtig ist.  Als Gemeinschaft ist es daher Pflicht, auch diese Menschen bei der Entfaltung von deren Potential zu unterstützen.

Es ist auch keine nette Eigenschaft, diesen Menschen großzügig zu helfen. Während man etwas von sich gibt, bekommt man die Gelegenheit, für sich in irgendeinem Punkt etwas dazuzulernen, das das eigene Leben schöner macht, da man plötzlich auch sein eigenes Potential besser entfalten kann. Eine Potentialgemeinschaft also, die in der heutigen Zeit immer gefragter ist und viele Konfliktgewinne ausschütten kann, wenn man die Chancen nutzt. Damit mache ich keine Werbung für zukünftige Straftaten, sondern versuche, eine neue motivierende Perspektive in die Realität zu bringen. Ich merke bei meiner Arbeit, dass so der echte Wille geweckt werden kann, einen Beitrag leisten zu wollen, der die Situation, die nicht mehr rückgängig zu machen ist, in eine postive Richtung lenkt.

Auch Geld kann eine sehr hilfreiche Unterstützug sein. Information zu möglichen Spenden gibt es hier: http://www.leonhard.eu/spenden/.

 

 

Ich wünsche der Firma Leonhard weiterhin stetigen Erfolg! Sie tun nicht nur ein gutes Werk. Diese Worte treffen nicht das, was es wirklich ist. Es ist nämlich sehr viel mehr. Wir brauchen alle einander.

Jeder wird gebraucht

12 So wie unser Leib aus vielen Gliedern besteht und diese Glieder einen Leib bilden, so ist es auch bei Christus: Sein Leib, die Gemeinde, besteht aus vielen Gliedern und ist doch ein einziger Leib.
13 Denn wir alle sind mit demselben Geist getauft worden und gehören dadurch zu dem einen Leib von Christus,1 ganz gleich ob wir nun Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sind; alle sind wir mit demselben Geist erfüllt worden.
14 Nun besteht ein Körper aus vielen einzelnen Gliedern, nicht nur aus einem einzigen.
15 Selbst wenn der Fuß behaupten würde: »Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich keine Hand bin!«, er bliebe trotzdem ein Teil des Körpers.
16 Und wenn das Ohr erklären würde: »Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib!«, es gehörte dennoch dazu.
17 Angenommen, der ganze Körper bestünde nur aus Augen, wie könnten wir dann hören? Oder der ganze Leib bestünde nur aus Ohren, wie könnten wir dann riechen?
18 Deshalb hat Gott jedem einzelnen Glied des Körpers seine besondere Aufgabe gegeben, so wie er es wollte.
19 Was für ein sonderbarer Leib wäre das, der nur einen Körperteil hätte!
20 Aber so ist es ja auch nicht, sondern viele einzelne Glieder bilden gemeinsam den einen Leib.
21 Darum kann das Auge nicht zur Hand sagen: »Ich brauche dich nicht!« Und der Kopf kann nicht zu den Füßen sagen: »Ihr seid überflüssig!«
22 Vielmehr sind gerade die Teile des Körpers, die schwächer und unbedeutender erscheinen, besonders wichtig.
23 Wenn uns an unserem Körper etwas nicht gefällt, dann geben wir uns die größte Mühe, es schöner zu machen; und was uns anstößig erscheint, das kleiden wir besonders sorgfältig.
24 Denn was nicht anstößig ist, muss auch nicht besonders bekleidet werden. Gott aber hat unseren Leib so zusammengefügt, dass die unwichtig erscheinenden Glieder in Wirklichkeit besonders wichtig sind.
25 Nach seinem Willen soll unser Leib nämlich eine untrennbare Einheit sein, in der jeder einzelne Körperteil für den anderen da ist.
26 Leidet ein Teil des Körpers, so leiden alle anderen mit, und wird ein Teil geehrt, freuen sich auch alle anderen.
27 Ihr alle seid der eine Leib von Christus, und jeder Einzelne von euch gehört als ein Teil dazu.
28 Jedem hat Gott seine ganz bestimmte Aufgabe in der Gemeinde zugeteilt. Da sind zunächst die Apostel, dann die Propheten, die verkünden, was Gott ihnen eingibt, und drittens diejenigen, die andere im Glauben unterweisen. Dann gibt es Christen, die Wunder tun, und solche, die Kranke heilen oder Bedürftigen helfen. Einige übernehmen leitende Aufgaben in der Gemeinde, andere reden in unbekannten Sprachen.
29 Sind sie nun etwa alle Apostel, Propheten oder Lehrer? Oder kann jeder von uns Wunder tun?
30 Kann jeder Kranke heilen, in unbekannten Sprachen reden oder das Gesagte übersetzen? Natürlich nicht.
31 Aber jeder Einzelne soll sich um die Gaben bemühen, die der Gemeinde am meisten nützen.2 Und jetzt zeige ich euch den einzigartigen Weg dahin. -1.Korinther 12 (12-31)