Wem kann man wirklich vertrauen?

Den Menschen nicht wirklich. Vermutlich hat jeder schon einmal eine enttäuschende Erfahrung diesbezüglich gemacht. Ein großes verletzendes Thema sind momentan Partnerschaften. Ist doch die Hoffnung groß, dass man sich wenigstens auf den Partner voll verlassen kann.
Es scheint jedoch normal zu sein, dass Menschen Dinge tun, die nichts mit Vertrauen zu tun haben, wenn sie in verlockende oder schwierige Situationen geraten. Und…wer kennt es nicht auch selber an sich? Begehren, Angst, Wut oder Ähnliches treffen plötzlich die Entscheidungen. Dahin ist dann der Vorsatz Vertrauen. Es passieren Dinge, die Erwartungen enttäuschen, und mit denen man nicht gerechnet hat.

Nur lebt es sich ohne Vertrauen schwierig. Mein Ausweg: Vertrauen auf Gott. Eine Herausforderung. Auf Etwas oder Jemandem vertrauen, das oder den man nicht sieht und wie gewohnt erlebt. Zudem hat `er` zur Zeit auch nicht besten Ruf. Doch sind meine Erfahrungen damit bisher überzeugend. `Ewarte nichts und rechne mit allem` hat plötzlich einen positiven Touch. Es passieren viele unerwartete schöne Dinge. Ein entscheidender Faktor scheint dabei die Zuversicht, die Hoffnung zu sein. Was genau ist die eigene Hoffnung bzw. Zuversicht? Die Antwort macht die Welt in der Zukunft schöner.

In der Bibel gibt es dazu eine schöne Stelle:

Hebräer 10,32-36

Glaube muss sich bewähren

32 Erinnert euch nur einmal an die Zeit, kurz nachdem ihr die Wahrheit kennen gelernt habt und Christen geworden seid. Damals musstet ihr euch in einem schweren und leidvollen Kampf bewähren.
33 Viele von euch wurden in aller Öffentlichkeit verspottet und gequält; andere halfen denen, die so leiden mussten.
34 Ihr habt mit den Gefangenen gelitten, und ihr habt es sogar mit Freuden ertragen, wenn man euch euer Hab und Gut wegnahm. Denn ihr wisst, dass ihr durch Christus etwas viel Besseres besitzt, einen bleibenden Wert.
35 Werft nun eure Zuversicht nicht weg! Es wird sich erfüllen, worauf ihr hofft.
36 Aber ihr müsst standhaft bleiben und tun, was Gott von euch erwartet. Er wird euch alles geben, was er zugesagt hat.

Natürlich ist es eine Herausforderung. Manches in der Bibel klingt befremdlich. Zudem erleben wir oft, dass die, die die Bibel lobpreisen, sich ganz und gar nicht vertrauensvoll verhalten. Doch ist es ein Versuch wert, es auszuprobieren.

Welche Atmosphäre schaffst Du für Dich bei Konflikten?

Vertrauen
Gefunden bei Inspiration für Eltern und Pädagogen/Facebook

Mit einer Kollegin startete ich vor einiger Zeit ein Experiment. Im Zuge eines Seminars für angehende Lehrer – wohlgemerkt zum Thema „Beziehungskompetenz“- planten wir eine methodisch unsagbar anspruchsvolle Mathematikstunde. Um die Seminarteilnehmer zu motivieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, mit allen Sinnen zu lernen, schossen wir ein wahres Methodenfeuerwerk ab. Was wir den Studenten nicht sagten: Wir würden unterschiedlich auf sie zu- und eingehen. Wie im Tatort: Guter Cop, schlechter Cop.

Während ich mit meinen Schülern eher ungeduldig, misstrauisch und defizitorientiert in Beziehung trat („Ihr müsst euich beeilen!“ – „Nein, das wird so nichts!“ – „Das ist schon wieder falsch!“ – „Nun konzentriert euch doch mal!“), setzte sich meine Kollegin mit einem Lächeln an die jeweiligen Gruppentische und versprühte Zuversicht, Leichtigkeit und Humor („Na, alles klar? Nö? Na dann hab` ich ja alles richtig gemacht.“ – „Geht´s euch gut?“ – „Braucht ihr Hilfe?“ – „Ihr habt eine Fehler gemacht? Das ist gut. Das gehört dazu.“ – „Es gefällt mir, wie ihr zusammenarbeitet.“)

In der Auswertungsrunde wurde schnell klar, wie es „Schülern“ und „Lehrern“ ergangen war und unter welchen Voraussetzungen sie fachliche Fortschritte erzielt hatten:

Sehr deutlich brachten die Studenten zum Ausdruck, dass es für sie deutlich leichter gewesen war, sich anspruchsvollen mathematischen Aufgaben zuzuwenden, wenn es dem Lehrer gelungen war, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Die Methoden waren nicht einfach nur „gut“ oder „schlecht“ gewesen. Erst in der Gegenwart eines zuversichtlichen, ermutigenden Lehrers war die „Kraft der Methoden“ zur Entfaltung gekommen. Angesichts eines bedrückenden Lehrers war sämtliche Kreativität zum Versiegen gebracht worden. In solcher Konstellation wäre es angenehmer gewesen, keine „besonderen“ Angebote vorzufinden, sondern eine eher klassische Unterrichtssituation.

Auch wir „Lehrer“ hatten unsere Erfahrung gemacht:

Ich war am Ende der Mathematikstunde sehr müde und missmutig, wohingegen meine Kollegin vor Kraft sprühte.

INSPIRATION FÜR ELTERN UND PÄDAGOGEN

Diese Erfahrung habe ich auch bei Konflikten gemacht. Mein eigener Kampf!
Bei Konflikten gibt es nicht immer (vermutlich sehr selten) einen solchen außenstehenden positiven Lehrer. Dann kann man die gute Atmosphäre nur selber schaffen. Wie?
Zu sein wie die Beschreibung der Lehrerin. Zu sich. Das braucht die Erkenntnis, dass Konflikte einen Sinn haben. Dann kann man sich für Vertrauen entscheiden. Vertrauen, dass irgendetwas besser sein wird als vorher. Was genau, das wird einem mit der Zeit bewusst.
Das trägt dazu bei, dass negative Emotionen – z.B. Ärger, Zweifel, Trauer, Angst – sowie negative Gedanken – z.B. Idiot, Rache, Kampfideen, Vorwürfe, Beschwerden – sich vielleicht noch zeigen, doch mit der Zeit gar nicht mehr auftauchen. Das wäre dann die Meisterschaft.
Stattdessen bleibt man in seiner Kraft und geht den nächsten Schritt. Man sagt und tut, was man glaubt sagen und tun zu müssen. Für den möglichen Gewinn in einem Konflikt. Manchmal unangenehm. Ok. Macht nichts. Es wird einen Sinn haben.
Ich wünsche uns ALLEN, dass jeder zu sich so sein kann wie die beschriebene Lehrerin. Dabei können wir uns sicher unterstützen.
DANKE für das Experiment und die Veröffentlichung!

Wünsche unserer Kinder

Auszug aus dem Buch »Das wird Schule machen« von Andreas Reinke
Auszug aus dem Buch »Das wird Schule machen« von Andreas Reinke

Gleichzeitig sind das vermutlich Wünsche, die wir ALLE haben. Denn, wenn wir in verletzlichen Beziehungen zueinander stehen, hat der andere Macht über uns. Das gilt z.B. für Partner- und Freundschaften, in Arbeitgeber- und Nehmer-Beziehungen und in Eltern-Lehrer-Beziehungen. Diese Wünsche wirken wie Regeln, die wir bei Konflikten in sensiblen Beziehungen einhalten sollten. Schon das könnte der Gewinn in einem Konflikt sein. Es sind gesunde wunderschöne Haltungen. Vielen Dank für diese Gedanken!

Claudia Riege

Gott weiß, was sich versteckt.

God knows what is hiding,
In those weak and drunken hearts.
I guess you kissed the girls and made them cry,
Those Hardfaced Queens of misadventure.

God knows what is hiding,
In those weak and sunken eyes.
A Fiery throng of muted angels,
Giving love but getting nothing back.

People help the people,
And if your homesick,
Give me your hand and I’ll hold it.
People help the people,
And nothing will drag you down.
Oh and if I had a brain,
Oh and if I had a brain,
I’d be cold as a stone,
And rich as the fool,
That turned all those good hearts away.

God knows what is hiding,
In this world of little consequence.
Behind the tears, inside the lies,
A thousand slowly dying sunsets.

God knows what is hiding,
In those weak and drunken hearts.
I guess the loneliness came knocking,
No one needs to be alone, oh singing,

People help the people,
And if your homesick,
Give me your hand and I’ll hold it.
People help the people,
And nothing will drag you down.
Oh and if I had a brain,
Oh and if I had a brain,
I’d be cold as a stone,
And rich as the fool,
That turned all those good hearts away.

People help the people,
And if your homesick,
Give me your hand and I’ll hold it.
People help the people,
And nothing will drag you down.
Oh and if I had a brain,
Oh and if I had a brain,
I’d be cold as a stone,
And rich as the fool,
That turned all those good hearts away.

Claudia Riege

Ich habe aufgehört, neugierig zu sein.

Warum? Aus Angst. Und wenn ich mich mal traute, habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.

www.dein-gluecksbringer.de

Ich habe Gewalt an meiner Mutter erlebt, weil sie Fragen gestellt hat und die Antworten für andere unangenehm waren. Im 2.Weltkrieg wurde ein Familienmitglied umgebracht, weil zu viel gefragt wurde und die Antworten nicht passend waren. Mein Arbeitsplatz geriet ins Wanken, wenn ich Fragen auch dort gestellt habe, wo es unerfreuliche Antworten für andere gab. Freunde, die mir wichtig sind, haben sich von mir entfernt, weil ich anfing, Fragen zu stellen und die Antworten unangenehm waren.
Die Antworten waren immer unangenehm, wenn sie deutlich machten, dass man eine Haltung verändern musste. Als Person oder Gemeinschaft.
Ich habe keine guten Erfahrungen mit neugierigem Erforschen gemacht. Mit anderen. Und das, obwohl jeder dazu einlädt, Fragen zu stellen.

Trotz der schlechten Erfahrungen bin ich auf dem Weg geblieben. Habe immer wieder neugierig Fragen gestellt und Antworten bekommen. Manchmal waren sie unangenehm. Auch für mich. Der Weg war steinig und hat keinen Spaß gemacht. Mein Umfeld hat sich verändert. Und ich habe erfahren, wie sich GLÜCK anfühlt. GLÜCK – ohne, dass im Außen etwas Schönes passiert ist. Aber halt….doch…es gibt ein paar Menschen, die nie aufgehört haben, meine Neugier zu schätzen…immer bei mir sind…mindestens gedanklich und in Stille. DANKE ❤️
Die Bibel hat mir auch auf diesem Weg geholfen. Ich hatte manchmal nichts anders als sie, um mich zu orientieren, um Entscheidungen zu treffen:„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich helfe dir, ja, ich mache dich stark, ja, ich halte dich mit meiner hilfreichen Rechten.“ (Jesaja Kapitel 41, Vers 10)

Claudia Riege

Ver-traue, dass alles ok ist!

Ver-trauen statt sich immer „nur“ zu trauen ist eine günstige gesunde Haltung für ein gutes Leben. Darauf vertrauen, dass ALLES ok ist, dass ALLES gut ist, dass ALLES seinen Sinn hat. Um diese Haltung zu erreichen, braucht es neugieriges Forschen. Die Kinder zeigen uns, dass das Forschen Spaß macht und die Hirnforschung, dass es förderlich für unser Organ Gehirn ist. Hier und da wird es Konflikte geben. Wie z.B. können schreckliche Dinge, von denen die Presse ja inzwischen täglich berichtet, gut sein, ok sein? Es gibt Antworten. Man findet sie, wenn man sich dem Konflikt stellt, sich ihn ansieht, darüber nachdenkt, Fragen stellt, Gesprächspartner sucht, für die neue Haltung kämpft. Mit diesen Antworten macht man dann positive persönliche Erfahrungen, um dann schließlich die automatische Haltung VERTRAUEN zu erlangen. Probiert es aus! Es lohnt sich! Wenn ihr Fragen habt, stellt sie mir gerne!

Wertvolle Gedanken zu dem Thema von Sternenseglerin Astrid.

Claudia Riege