Aus Liebe zu Dir

Für eine bessere Zukunft, in der es kein Leid mehr gibt, ist es wichtig, dass es jeder für sich schafft, in jeder noch so schwierigen Situation im Frieden bzw. der Liebe zu bleiben. D.h. eigene negative Reaktionen wie Ärger, Angst, Wut, Hass, Rechthaberei, Trauer, Desinteresse uvm. zu stoppen und zu verändern. Wobei ich selber die Erfahrung gemacht habe, dass man so ganz alleine keine Veränderungen vornehmen kann. Mir hilft dabei der Glaube. Ich bitte darum, dass diese negativen Reatkionen aufhören. Bis dahin kann ich nur darauf achten, negative ungünstige Gedanken zu erkennen und nicht an ihnen kleben zu bleiben, um so nicht noch mehr zu produzieren. Schwierige Situationen also aushalten bis es sich leichter anfühlt.

Das bedeutet für einen selber oft Kampf. Wie verführerisch sind schwierige Situationen? Gerade dann, wenn man abhängig von anderen Menschen ist (z.B. vom Arbeitgeber) oder einem Menschen, der einem besonders dicht am Herzen hockt. Schnell machen sich dann negative Reaktionen bemerkbar.

Gerade in Liebesbeziehungen sind wir im Besonderen dazu verpflichtet. Nichts ist schöner als diese Form von Nähe. Gleichzeitig zerbrechlich.

Joyce Meyer hat dazu auch passende Gedanken:

Lassen Sie Ihr Licht leuchten

So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5,16 (SLT)

Der irische Philosoph und Rhetoriker Edmund Burke sagte einmal: »Das Böse triumphiert alleine dadurch, dass gute Menschen nichts tun.« Das stimmt. Nichts tun ist einfach, aber auch gefährlich. Wo sich dem Bösen kein Widerstand entgegenstellt, verbreitet es sich schnell.

Wir alle verfallen manchmal ins Jammern über die Dinge, die nicht so laufen, wie wir es uns wünschen. Aber das Jammern bewirkt nichts, außer dass es uns noch mehr entmutigt. Es verändert nichts, weil es keine positive Kraft hat.

Stellen Sie sich einmal vor, welches Chaos herrschen würde, wenn Gott sich nur darüber beklagen würde, was alles schiefgelaufen ist, seit er die Welt erschaffen hat. Aber unser Vater im Himmel beklagt sich nicht. Er ist gütig und schafft Gerechtigkeit. Das Böse ist mächtig, aber das Gute ist noch mächtiger.

Wir müssen innehalten und uns bewusst machen, dass Gott beschlossen hat, auf dieser Erde durch seine Kinder zu wirken – durch Sie und mich. Sein Licht scheint in uns. Wir können es uns nicht leisten, nichts zu tun. Wir müssen unser Licht leuchten lassen, indem wir in seinem Namen Gutes tun, ganz gleich was geschieht.

Gebet: Herr, es ist so leicht, sich zurückzulehnen und nichts zu tun. Aber es ist viel besser, dein Licht aktiv leuchten zu lassen. Hilf mir, dem Bösen zu widerstehen und bei jeder Gelegenheit in deinem Namen Gutes zu tun.

Mutter Teresa sagte einmal:

Glaube nicht, dass echte Liebe außergewöhnlich sein muss. Was wir brauchen sind Menschen, die lieben ohne müde zu werden.

Claudia Riege

 

Leben ist Leiden?! – CARMA Coaching

Leid bzw. unangenehme Situationen gehören zu unserem Leben dazu. Sie sind sogar sehr wertvoll, wenn wir sie entsprechend nutzen.
Jetzt kurz vor Ostern zeigt uns auch eine bekannte Geschichte aus dem Christentum, dass es dazu gehört: das Leiden Jesu. Ihm nachgesagte wohl eher übermenschliche Kräfte hat er nicht gegen seine „Feinde“ oder für sein Überleben eingesetzt. Er ist ein Mensch mit Herz geblieben…bis zum Schluss. Angenehm war der letzte Weg sicher nicht.

Claudia Riege