Gib nicht auf! Kämpfe! Hoffe!

Wenn alles aussichtslos erscheint, weil manch einer scheinbar der Sieger ist und sich scheinbar alles gegen einen richtet, ist es eine besondere Herausforderung, sich nicht aufzugeben und zu hoffen, dass sich alles zum Guten wendet. Das fällt besonders dann schwer, wenn es keinen greifbaren Anhaltspunkt für eine positive Wende gibt.

Foto © Offenblende.de / Holger Riegel

Menschen, die solche Situationen überstanden haben, sprechen trotzdem positiv. Denn gerade in solchen Momenten entwickeln sich eigene Stärken, die einen gelassener und gewinnbringender für andere werden lassen. Entscheidend ist, sich nicht in das eigene ungünstige Gedanken-Hamsterrad zu begeben. Das löst viele negative Emotionen aus, die ungesund sind und das Leben vermiesen. Mitmenschen können gerade in solchen Situationen eine Hilfe sein, indem sie das Problem des anderen in Gesprächen genau verstehen und die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich alles zum Guten wendet. Hinter den negativen Reaktionen des Betroffenen liegt eine wichtige Wahrheit, von der alle profitieren.
Und wenn es gerade keine anderen gibt, bleibt nur der Glaube an Gott:

Der gute Hirte – Psalm 23

1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Claudia Riege

 

Aus Liebe zu Dir

Für eine bessere Zukunft, in der es kein Leid mehr gibt, ist es wichtig, dass es jeder für sich schafft, in jeder noch so schwierigen Situation im Frieden bzw. der Liebe zu bleiben. D.h. eigene negative Reaktionen wie Ärger, Angst, Wut, Hass, Rechthaberei, Trauer, Desinteresse uvm. zu stoppen und zu verändern. Wobei ich selber die Erfahrung gemacht habe, dass man so ganz alleine keine Veränderungen vornehmen kann. Mir hilft dabei der Glaube. Ich bitte darum, dass diese negativen Reatkionen aufhören. Bis dahin kann ich nur darauf achten, negative ungünstige Gedanken zu erkennen und nicht an ihnen kleben zu bleiben, um so nicht noch mehr zu produzieren. Schwierige Situationen also aushalten bis es sich leichter anfühlt.

Das bedeutet für einen selber oft Kampf. Wie verführerisch sind schwierige Situationen? Gerade dann, wenn man abhängig von anderen Menschen ist (z.B. vom Arbeitgeber) oder einem Menschen, der einem besonders dicht am Herzen hockt. Schnell machen sich dann negative Reaktionen bemerkbar.

Gerade in Liebesbeziehungen sind wir im Besonderen dazu verpflichtet. Nichts ist schöner als diese Form von Nähe. Gleichzeitig zerbrechlich.

Joyce Meyer hat dazu auch passende Gedanken:

Lassen Sie Ihr Licht leuchten

So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5,16 (SLT)

Der irische Philosoph und Rhetoriker Edmund Burke sagte einmal: »Das Böse triumphiert alleine dadurch, dass gute Menschen nichts tun.« Das stimmt. Nichts tun ist einfach, aber auch gefährlich. Wo sich dem Bösen kein Widerstand entgegenstellt, verbreitet es sich schnell.

Wir alle verfallen manchmal ins Jammern über die Dinge, die nicht so laufen, wie wir es uns wünschen. Aber das Jammern bewirkt nichts, außer dass es uns noch mehr entmutigt. Es verändert nichts, weil es keine positive Kraft hat.

Stellen Sie sich einmal vor, welches Chaos herrschen würde, wenn Gott sich nur darüber beklagen würde, was alles schiefgelaufen ist, seit er die Welt erschaffen hat. Aber unser Vater im Himmel beklagt sich nicht. Er ist gütig und schafft Gerechtigkeit. Das Böse ist mächtig, aber das Gute ist noch mächtiger.

Wir müssen innehalten und uns bewusst machen, dass Gott beschlossen hat, auf dieser Erde durch seine Kinder zu wirken – durch Sie und mich. Sein Licht scheint in uns. Wir können es uns nicht leisten, nichts zu tun. Wir müssen unser Licht leuchten lassen, indem wir in seinem Namen Gutes tun, ganz gleich was geschieht.

Gebet: Herr, es ist so leicht, sich zurückzulehnen und nichts zu tun. Aber es ist viel besser, dein Licht aktiv leuchten zu lassen. Hilf mir, dem Bösen zu widerstehen und bei jeder Gelegenheit in deinem Namen Gutes zu tun.

Mutter Teresa sagte einmal:

Glaube nicht, dass echte Liebe außergewöhnlich sein muss. Was wir brauchen sind Menschen, die lieben ohne müde zu werden.

Claudia Riege

 

Alles wird gut ?! 💫

Achtet man auf die Gedanken, kontrolliert sie, gibt die Hoffnung nicht auf und schickt gute Gedanken los, produziert immer wieder neue gute Gedanken, dann wird alles gut. Denn so ist man in der immer wieder geforderten Liebe trotz schwieriger Situationen.

Oft ist man jedoch verführt, Gedanken zu denken und entsprechend immer neue zu produzieren, die sich um das Aufgeben oder Schlecht-Reden drehen. Dann haben neue gute Wege keine Chance.

Positive Gedanken in schweren Situationen zu denken und zu produzieren kommt nicht automatisch. Man muss es wirklich wollen, dafür kämpfen und sich gegenseitig dabei unterstützen. Wenn jemand die Hoffnung aufgibt, braucht es einen anderen, der die Hoffnung weiter behält.

Claudia Riege