Reden?! Wozu? Es macht ungünstige Gedanken deutlich.

Ich schlug vor, einen neuen Gedanken zu denken: „Vielleicht sind die Schüler bei Dir unruhig, weil sie sich in deiner Gegenwart geborgen fühlen und sich trauen.“

Zitat – S. 93 – aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke – http://shop.famlab.de/DaswirdSchulemachen

Über Gedanken reden
http://www.optimisten-fuer-deutschland.de

Dieses Thema im Buch von Andreas Reinke macht gleich 2 Dinge deutlich: 1. Vielleicht ist Reden doch das Gold und nicht das Schweigen und 2. Unsere Gedanken haben Macht über unser Wohlbefinden und Handeln. Und nur darum geht es bei Konlfikten. Beobachtet Eure Gedanken und entscheidet Euch gegebenenfalls für andere.

Claudia Riege

Zu wem sagst Du Ja?!

„Wenn du `Ja` sagst, dann sei dir sicher, dass du nicht `Nein` zu dir selbst sagst.“ (Paulo Coelho)

Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass die „Ja-Nein-Geschichte“ nicht die „Engelchen-Teufelchen-Geschichte“ ist. Ich bin weder Teufel, wenn ich „Nein“ sage, noch Engel, wenn ich „Ja“ sage. Ich bin. Ich bin ein Mensch mit Grenzen, Bedürfnissen, Werten und Gefühlen (Integrität). Wie kann ich meine Integrität wahren und gleichzeitig Kinder ermutigen, zu sich zu stehen? Will ich Kompromisse eingehen? JA. Muss ich mich deswegen verleugnen? NEIN.

Herzliche Einladung zum Film- und Gesprächsabend…

Veranstaltung 27.04.

http://familylab.de/leipzig-27042016–die-kunst-nein-zu-sag…

Ich habe oft JA zu anderen gesagt und gleichzeitig NEIN zu mir. Fatal. Für die anderen und für mich. Ein traumhafter Gewinn, als ich das für mich erkannt habe. Für mich und für die anderen.

Claudia Riege

Perspektivwechsel entschärft den Konflikt

Manchen inneren und äußeren Konflikt konnte ich aus der Perspektive eines Beobachters deutlich entschärfen.

Zitat – S. 87 – aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke – http://shop.famlab.de/DaswirdSchulemachen

Konfliktsituationen bringen oft die Gefahr mit sich, dass die eigenen Gedanken einen gefangen halten. Man dreht sich quasi in seiner Grübelfabrik in einem Teufelskreis und produziert immer mehr ungünstige Gedanken, die die Basis für unser Handeln sind.
Im Gespräch mit anderen kann man es schaffen, mal mit einer anderen Sichtweise auf die eigene Situation zu schauen. Vielleicht gefällt sie einem, vielleicht nicht. Je mehr Perspektiven anderer Menschen man auf die eigene Konfliktsituation hat, um so besser findet man seine eigene Perspektive und kann sich so für passende Gedanken und Entscheidungen bewusst entscheiden. Das ist nicht immer einfach. Manchmal kostet es sogar Überwindung. Doch es macht glücklich. Und irgendwann, wenn sich der Konflikt aufgelöst hat, bleibt das gute Gefühl, dass man gute passende Entscheidungen getroffen hat.

Perspektivwechsel

Claudia Riege

Was tue ich? Was will ich?

Und es ist für einen Lehrer – ich spreche aus Erfahrung – unglaublich deprimierend und kräftezehrend, wenn man erkennt, dass zwischen dem, was man will und dem, was man tut, ein riesengroßer Unterschied besteht.

Zitat – S. 80 – aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke – http://shop.famlab.de/DaswirdSchulemachen

Gefunden bei Glückswege im Facebook
Gefunden bei Glückswege im Facebook

In Konflikten wird dieser Unterschied erst deutlich, wenn man will und danach Ausschau hält.
Welch eine Erlösung, wenn man endlich be-greift, um welchen Unterschied es wirklich geht. Manchmal gibt es viele ähnliche Konflikte, bis man Klarheit hat. Was will ich wirklich? Die Frage zu stellen und die Antwort zu finden, ist manchmal ein langer Prozess.
Wenn wir uns gegenseitig immer wieder unterstützen, diese persönlichen eigenen Unterschiede zu finden, werden Konflikte immer mehr zu Glücksfällen statt zu gegenseitigen Kämpfen.

Danke Andreas Reinke für die Gedanken!

Claudia Riege

 

Konflikte sind wichtige Herausforderungen

Menschen brauchen Herausforderungen, an denen sie wachsen können. Die größten und wichtigsten Herausforderungen ergeben sich aus zwischenmenschlichen Konstellationen.

Zitat – S. 52 – aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke – http://shop.famlab.de/DaswirdSchulemachen

Ein Lehrer, der nachvollziehbar und einfühlsam Werbung für Konflikte macht. Ein Traum!

Diese Aktion eines Unternehmers ist toll. Und doch wünsche ich mir für die Zukunft, dass diese körperlichen Grenzerfahrungen nicht notwendig sind, um sich selbst zu finden.

Claudia Riege

Harmonie? oder Homogenität?

Sie kooperieren mit den Vorgaben starker Vorbilder und fordern von anderen Homogenität und Gleichschritt ein.

Zitat – S. 48 – aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke – http://shop.famlab.de/DaswirdSchulemachen

Harmonie
Bildnachweis: iStock.com/zokov
Homogenität und Gleichschritt kann sich wie Harmonie anfühlen. Stattdessen ist es die eigene Entfremdung und Anpassung an andere. Sich festzuhalten und von der Verschiedenartigkeit gemeinsam zu profitieren ist Harmonie. Für das Erkennen der Verschiedenartigkeit gibt es zwischendruch Disharmonien. Sie lösen sich auf. Wie in der Musik. Und die Harmonie ist anschließend wesentlich größer und erfüllender als vorher. Beobachtet. Es ist ein Traum. Und freut Euch über Konflikte (nicht über den zwischenmenschlichen Kampf). Sie sind ein wichtiger Mechanismus für das Verhindern von Fremdenhass, auch, wenn sich ein Konflikt zunächst nicht angenehm anfühlt.

Claudia Riege

 

Bedürfnisse?! können geparkt werden.

Obwohl ich das Bedürfnis gerade nicht stillen kann, stehe ich in enger Verbindung mit ihm, allein weil ich es registriere.

Zitat – S. 47 – aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke – http://shop.famlab.de/DaswirdSchulemachen

Ein großer Stressfaktor ist, Bedürfnisse – die eigenen und die der anderen – erfüllen zu müssen. Das müssen sie nicht. Das, was wirklich dringend ist, kommt auf einen zu.
Doch sie zu sehen, zu hinterfragen und gegebenenfalls zu parken ist wichtig. Für die Selbstwahrnehmung (auch Selbstwertgefühl) und damit für das Mitgefühl unseren Mitmenschen gegenüber. Gibt es Konflikte, hat man die Möglichkeit, eigene Bedürfnisse zu erkennen. Gemeinsam oder allein. Haben wir sie erkannt, weggeschickt oder geparkt, werden wir stärker und sanfter. Ein Konfliktgewinn.
Andreas Reinke beschreibt wunderschön klar und hilfreich die Zusammenhänge. Das Schöne liegt u.a. darin, dass er Leser an seinem Prozess, seinen Gedankenweg, teilhaben lässt. Ohne etwas wegzulassen. Ich hatte das Gefühl, mit ihm beim Lesen stärker zu werden.

Innere Stärke
Gefunden bei Bahar Yilmaz auf Facebook

Claudia Riege

Hinderliche reflexartige Überlebensstrategien – wer kennt sie nicht?

Immer häufiger bemerke ich einen Reflex, bevor er mich übermannt. Schneller zu sein als ein antrainierter Reflex, ist für mich ein entscheidener Schritt auf dem Weg zur inneren Freiheit und ein Quantensprung hin zu dem Lehrer, der ich sein will.

Zitat aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke – http://shop.famlab.de/DaswirdSchulemachen

Königreich

Wie schön, dass ein Erwachsener die Stärke hat, das zu veröffentlichen und somit zu thematisieren. Für Dialoge. Danke!

Claudia Riege

 

Schule 👣 die Empathie-Tankstelle

Unsere Schulen können sich von Wissensfabriken und Konkurrenzschmieden zu Empathie-Tankstellen entwickeln.

Zitat aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke

Feinde

Wenn wir uns gegenseitig ermuntern, Gedanken auszusprechen, um dann gemeinsam darüber zu sprechen, uns gegenseitig zu verstehen statt uns gegenseitig schon für Gedanken zu verurteilen, können wir unsere Menschlichkeit entfalten. Gemeinsam.
Damit können alle sofort beginnen.

Claudia Riege

 

 

Wut 💥 und nu?

Ich habe festgestellt, dass einige in der Klasse ganz anders mit ihrer Wut umgehen als ich. Das ist für mich sehr ungewohnt, denn mir wurde beigebracht, Wut und Ärger ´runterzuschlucken.

Zitat aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke.

Zu viel denken

Ja, wir müssen wieder fühlen lernen. Um dann darüber nachzudenken. Gemeinsam. Auch gemeinsam mit den Kindern. Sie haben tolle Ideen. Für einen menschlichen angenehmen Umgang.

Ich finde es weder gut, sich an anderen abzureagieren, noch sehe ich einen Sinn darin, seinen Frust zu unterdrücken. Was meint ihr? Wie geht ihr mit Eurer Wut um?

Zitat aus Das wird Schule machen / Autor: Andreas Reinke.

Wenn man sich immer wieder beobachtet, lernt man sich kennen. Spürt man die eigene Wut, kann man die Augen schließen und sich auf den Atem konzentrieren. Dann beobachtet man seine Gedanken. Was hat einen so wütend gemacht? Was kann ich bei meinen Einstellungen verändern? Es lohnt sich, darüber mit anderen zu sprechen. Vielleicht fühlt man sich verantwortlich, obwohl man es nicht ist. Vielleicht hat man Angst und braucht neue Denkansätze, damit die Angst verschwinden kann. Neue Denkansätze, neue Haltungen sind der Gewinn, den man in Konflikten gewinnen kann.

Frieden

Claudia Riege