Gruppenzwang – gut oder böse?

Die Auswirkung einer Gruppe ist nicht zu unterschätzen! Eigentlich wissen das gerade wir Deutschen aufgrund unserer Geschichte sehr genau. Und doch scheint die Geschichte vor allem Angst auszulösen, was in die verkehrte Richtung zu gehen scheint. Denn den Mechanismus des Gruppenzwangs sollte man nutzen. Für das mögliche Positive.

Das Verhalten anderer ist eine machtvolle Information.

Füreinander da sein. Innehalten. Nachdenken. Sehr oft findet genau das leider eher nicht statt. Zu wichtig sind Status, Anerkennung und Geld. Und ja. Das Aufstehen/Einsetzen für die Schwächeren (u.a. Kinder, Behinderte, psychisch Kranke) in unserer Gesellschaft kostet einen nicht selten den eigenen Status in einer Gruppe genauso wie die Anerkennung und nicht selten auch Geld. Auch das Auflehnen gegen das Unrecht, was manche Menschen anderen antun, hat denselben Effekt.
Und ja, füreinander wirklich da sein, innehalten und nachdenken kostet auch Zeit.

Warum sollte man es trotzdem unbedingt tun? Sich einsetzen und auflehnen.

Für das eigene Glück sowie für das Glück der anderen und damit der Gesellschaft. Immer dann, wenn Macht (d.h. der Wille eines anderen übergangen wird) in unschöner Weise eingesetzt wird, hat das zwei unterschätzte Folgen:

1. Die Schwächeren können ihr Potential nicht entfalten. Darunter leiden sie selber sowie die Gesellschaft. Das verursacht neben dem Leid auch Kosten. Zudem ist das Potential eines Jeden ist für alle existentiell.
2. Die, die Macht einsetzen und Dinge tun, die nicht gut sind, können ebenfalls ihr Potential nicht leben. Das ist für denjenigen selber sowie für die Gesellschaft ungut. Macht unfrei, unglücklich und ist ungesund.

Setzt man sich ein und lehnt sich friedlich auf, macht das auf Dauer glücklich. Sich und andere.

Ein sehr schöner sehenswerter Beitrag.
Gerade die Weihnachtszeit sollte mit Ihrer Geschichte daran erinnern, dass wir wirklich füreinander da sein müssen. Auch dann, wenn es schwierig wird.

Claudia Riege

 

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