Projektchor 🎼 ein typischer Konfliktgewinn

Das gemeinsame Singen ist ein wichtiger Treffpunkt der Dorfgemeinschaften, der leider immer weniger frischen Nachwuchs mit jüngeren begeisterten Sängern und Sängerinnen bekommt. Die Auswirkung des Singens auf die seelische und körperliche Gesundheit wird unterschätzt.

Soweit so gut. Was kann man nun tun, wenn einige verstanden haben, dass das Singen so etwas wie eine soziale Verpflichtung und gleichzeitig auch Chance für alle in einer Dorfgemeinschaft ist, es aber gleichzeitig so wenig sind, dass es in der Praxis schwer so umzusetzen ist, dass es auch einen professionellen Rahmen gibt? Ein Konflikt.

Dominik Ignatzek – u.a. Chorleiter verschieder Chöre – hatte dann die Idee, einen Projektchor für Weihnachten ins Leben zu rufen.

Eine geniale Idee, die unter die Haut geht, da das Singen schon generell unter die Haut geht.

Es haben sich durch den Projektchor viele zusätzliche Vorteile ergeben, so dass das Projekt ein klassischer KonfliktGewinn ist.

Viele Menschen ergeben ein wunderschönes Volumen.

Wenn Menschen verhindert sind, fällt das nicht – anders im kleinen Chor eines Dorfes – auf, da es viele sind.

Man lernt neue Menschen kennen.

Es können aufwendige Lieder einstudiert werden, da es einmal ein Repertoire für den großen Chor gibt statt viele für die einzelnen Chöre.

Der Chorleiter kann sich mit seiner verfügbaren Zeit konzentriert für das überschaubare Repertoire einsetzen.

Jede Chorgemeinschaft bringt die eine oder andere Fähigkeit mit, von der der Projektchor profitiert.

Hier sind die Termine:

www.weppersdorf.de

Im Nachgang noch zwei Artikel zum Thema.

Zum Lesen auf das Bild klicken.
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Ich wünsche allen Beteiligten und allen Zuhörern weiterhin viele schöne Momente beim Singen.

Claudia Riege

Hast Du genug Ausdauer 💪?

Wenn es um das eigene Hobby, berufliche Ziele mit Geldaussicht oder ein schönes Ziel wie eine Weltreise geht, zeigen Menschen eine imposante Portion an Ausdauer genauso wie gegenseitige Hilftsbereitschaft sowie Motivation. So werden gemeinsam schöne Situationen erreicht und zunächst unschöne Situationen überbrückt.

Du schaffst das. Bleib dran.
Ok. Es muss eine andere Flugverbindung geben.
Das passt noch nicht. Lass uns das noch einmal üben.
Wie kann ich Dich unterstützen?
Halt durch!
Was fällt Dir noch ein?

Doch merkwürdigerweise fällt alles das manchmal aus. Man selber und das Umfeld bleibt dann in negativen Reaktionen hängen, so dass nicht selten alles schlimmer wird.

Lass es doch. Es hat keinen Sinn.
Der will nicht. Siehst Du doch.
Warum quälst Du Dich damit?
Du bist krank.
Muss das sein?
Wenn Ihnen das nicht gefällt, dann gehen Sie doch.
Das ist ja wohl völlig sinnlos.

Ziemlich blöd! Diese große Portion an Ausdauer, die jeder manchmal ganz freiwillig und automatisch mitbringt, sollte IMMER da sein. Für sich und andere.

So kann jede schwierige Situation gemeinsam überbrückt werden.

Claudia Riege

Patchworkfamilie – ein KonfliktGewinn

Aus schwierigen Lebenssituationen entsteht Neues bzw. kann Neues entstehen, wenn man die Hoffnung und den Willen hat, das zu erreichen. Diese Internetseite Patchworkmama ist ein gutes Beispiel.
Der Weg hin zur Patchworkfamilie bzw. der Auslöser ist sehr wahrscheinlich meistens nicht sehr schön. Doch statt in den negativen Aspekten hängen zu bleiben, kann man sich gegenseitig dabei so unterstützen, dass Gewinne möglich werden.

Bonuskinder
Neue Haltungen
Neue schöne Partnerschaften
Gute Erfahrungen trotz schwieriger Umstände

Corry Sindern im Interview – Der Trailer

Und wenn die Gemeinschaft schwierige familiäre Situationen gemeinsam trägt und bewältigt, haben vor allem alle Kinder – unsere Zukunft – gelernt, mit schwierigen Situationen gewinnbringend umzugehen! Der beste Schritt Richtung Weltfrieden.

Claudia Riege

Gemeinsam 👨‍👩‍👧‍👦 Neues entfalten

Jeder Einzelne kann noch so gut sein….es nutzt alleine wenig. Es braucht die Gemeinschaft, so dass sich für alle Neues entfalten kann, wovon alle profitieren. Aber ja….da, wo Menschen zusammenkommen, ist auch Potential zum Krachen da. Es lohnt sich nicht nur, sondern ist auch existentiell wichtig für uns als Gesellschaft, dass sich ALLE mit ihren Fähigkeiten einbringen können. Dass wir gemeinsam einen Weg finden, dass es nicht mit unangenehmen Folgen kracht.
Nachfolgend ein Bericht (das Bild anklicken) zu einer Lesung, aus der viel Neues hervorgegangen ist. Man kann es negativ als `nur Werbung´sehen oder als Beispiel und Vorbild, dass sich nur im Gemeinsamen Neues entfalten kann, in das man mit seinen Möglichkeiten investieren sollte.

Ich wünsche uns allen, dass diese Gemeinschaften nicht als notwendiges Übel gesehen oder nur für Spaß und Entspannung genutzt werden, sondern die Genialität in den Fokus rückt. Denn dann hat jeder – vor allem die mit Macht – ein größeres Interesse, sich mit dem Umgang mit dem Krachpotential zu beschäftigen.

Claudia Riege

 

Überzeugt handeln

In schwierigen Situationen muss man sich entscheiden, was man als nächstes tun will, sofern man gesundheitlich dazu in der Lage ist.

Er schreibt permanent schlechte Noten und lernt einfach nicht.
Sie realisiert nicht die Gefahr.
So wie er mich behandelt, geht es mir nicht gut.
Die Kinder unterhalten sich nur noch über das Handy.
Obwohl er weiß, dass es ihm nicht gut tut, nimmt er immer wieder Drogen.
Dort ist es viel schöner als hier.
Jetzt habe ich schon so viel gearbeitet und möchte etwas Schönes machen.
Sie müllt sich immer mehr zu.

Doch oft weiß man nicht wirklich, was richtig ist. Der Verstand hat blitzschnell Lösungswege, Erklärungen und Argumente parat, warum man was wie tun sollte. Hinzu kommen negative Emotionen und Gedanken, deren Quelle z.B. Angst oder Ärger sind. Im rasenden Tempo wechselt man gedanklich die Orte Vergangenheit, JETZT und die Zukunft. Sicherheit, Vergeltung, Recht übernehmen die Entscheidungen. Doch….was sagt das eigene Gewissen dazu? Ist man wirklich wirklich überzeugt von dem, was man tut?

Ich behaupte, dass JEDER schon automatisch gegen sein Gewissen gehandelt hat und immer wieder dazu verführt wird. Sehr verständlich….und trotzdem ungünstig für ein gelingendes Zusammenleben.
Im Einklang mit dem eigenen Gewissen Entscheidungen zu treffen, ist manchmal eine Herausforderung. Bekommt man Beifall und Geld ist es leicht. Doch manchmal gefällt man dem einen oder anderen nicht. Schlimmer noch…man löst auch Widerstände bei anderen aus.

Ich lasse ihn.
Ich lasse die Kinder nicht impfen.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Auch, wenn alles dagegen spricht.
Dort mache ich nicht mit. Ich trete aus.
Darüber spreche ich nicht mehr mit denen.
Dem helfe ich.
Dort sage ich etwas.

Das sind dann die Momente, in denen man gefühlt gegen den Strom schwimmt. Und genau das kann sehr wichtig für die Gemeinschaft sein. Dazu gibt es ein interessantes Phänomen in der Natur. Diese Ameisen geraten in die Todesspirale. Laufen sich gegenseitig hinterher und verhungern am Ende.

Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.
Galater 1,10 (HFA)

Sein Gewissen beim Entscheidungsprozess hinzuzuziehen ist für alle wichtig.

Überzeugt handeln, nachdem man sein Gewissen gefragt hat, macht auf Dauer glücklich und gesund.

Claudia Riege

Was ist Vergebung? und wozu?

Wie viele andere hat auch mich das Thema `Vergebung`interessiert. Schließlich scheint einem dann ja das große Glück ins Haus zu stehen, wenn man das geschafft hat.
Was ist nun Vergebung?

Ich habe eine Theaterkarte unentgeltlich zu vergeben.
Heute Abend bin ich schon vergeben.
Der Auftrag ist an eine andere Firma vergeben worden, die sich beworben hat.
Sie vergab ihm seinen Fehler und war nicht mehr böse.

Wenn man diese Aussagen auf sich wirken lässt, haben sie alle gemeinsam, dass man von sich etwas Gutes an andere hergibt. Ohne Sicherheit. Mit der Gewissheit, dem Vertrauen oder der Hoffnung, dass daraus etwas neues Gutes für sich und andere entsteht.

Wozu? Es entspannt, fördert die Gesundheit und das Lebensglück. Für sich und andere.
Wenn jeder ehrlich zu sich selber ist, wird jeder feststellen, dass man sich selber mal irgendwo nicht so toll verhalten hat. Situationen, von denen man hofft, dass sie einem nicht angelastet werden. Genau das wünschen sich auch andere Menschen.

Wenn wir anderen Menschen nicht vergeben, kann Gott uns auch nicht vergeben. Wir ernten was wir säen (siehe Matthäus 6,14-15 und Galater 6,7-8). Wenn du gnädig bist, sind andere gnädig mit dir; wenn du Menschen verurteilst, wirst du  verurteilt. Du solltest denen vergeben, die dich verletzt haben, damit deine Herzenstür Gott gegenüber geöffnet bleibt. Die Gnade Gottes wird dich dazu befähigen. Joyce Meyer

Was genau das Vergeben für jeden bedeutet und wie genau das für jeden aussieht, muss jeder für sich selber herausfinden. Folgende Links gefallen mir zu dem Thema als Orientierung:

Unmenschliche Vergebung

Vergebung ist nicht

Wie durch Vergebung aus einer Wunde ein Wunder wird

Das schlechte Gerede über DIE ist überhall zu hören, zerstört so viel und ist das Gegenteil von Ent-spannung.

So kann man sich aber nicht verhalten.
Das geht gar nicht, das muss sich ändern.
Der braucht sich nicht zu wundern, wenn er sich so verhält.
Sind die blöd.
Die wollen uns über den Tisch ziehen und wir können nichts machen.

Wichtig ist, genau zu verstehen, was wann wie vorgefallen ist. Man braucht ein klares Bild, so dass man sich positionieren kann, um entspannen zu können.

Ich wünsche allen, dass dieser Aspekt des Lebens eine größere Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft bekommt. Für den Frieden, den wir uns alle wünschen und den wir nur bekommen, wenn JEDER etwas zu vergeben hat und das tut.

Claudia Riege

Konflikte können verbinden. Probier es aus!

Jeder, der gemeinsam mit anderen Menschen schwierige Situationen durchgestanden hat, wird feststellen, dass die Verbindung zu einander schöner ist als vorher.
🤔 Das gilt auch für sich selber…mit den eigenen Kämpfen. Steht man schwierige Situationen durch…ohne anderen zu schaden oder unfreundlich zu werden, fühlt sich das ziemlich gut an.

Momentan haben Konfliktsituationen eher eine trennende Wirkung und lösen zusätzlich noch Leid aus.
Warum? Nach meiner Erfahrung haben Konflikte grundsätzlich eine negative Bewertung, so dass automatisch negativ reagiert wird. Beim genauen Hinschauen wird man das Gegenteil feststellen. Es lohnt sich, sich für eine gute Wendung einzusetzen. Und wenn Menschen das gerade nicht können, weil es zu schwierig ist, können andere es für sie tun.

Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben. Vielmehr sollt ihr demütig genug sein, von euren Geschwistern höher zu denken als von euch selbst.
Philipper 2,3 (NGÜ)

Claudia Riege

Gib nicht auf! Kämpfe! Hoffe!

Wenn alles aussichtslos erscheint, weil manch einer scheinbar der Sieger ist und sich scheinbar alles gegen einen richtet, ist es eine besondere Herausforderung, sich nicht aufzugeben und zu hoffen, dass sich alles zum Guten wendet. Das fällt besonders dann schwer, wenn es keinen greifbaren Anhaltspunkt für eine positive Wende gibt.

Foto © Offenblende.de / Holger Riegel

Menschen, die solche Situationen überstanden haben, sprechen trotzdem positiv. Denn gerade in solchen Momenten entwickeln sich eigene Stärken, die einen gelassener und gewinnbringender für andere werden lassen. Entscheidend ist, sich nicht in das eigene ungünstige Gedanken-Hamsterrad zu begeben. Das löst viele negative Emotionen aus, die ungesund sind und das Leben vermiesen. Mitmenschen können gerade in solchen Situationen eine Hilfe sein, indem sie das Problem des anderen in Gesprächen genau verstehen und die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich alles zum Guten wendet. Hinter den negativen Reaktionen des Betroffenen liegt eine wichtige Wahrheit, von der alle profitieren.
Und wenn es gerade keine anderen gibt, bleibt nur der Glaube an Gott:

Der gute Hirte – Psalm 23

1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Claudia Riege

 

Chaos verursacht Taumeln

Und wenn man ins Taumeln gerät, kann man nicht mehr wirklich gut über den nächsten Schritt nachdenken. Sebastian Weber (Stepptänzer) schreibt dazu:

Chaos herrscht, wenn Situationen unberechenbar werden. Wenn Dämme brechen oder Pläne scheitern, wenn auf einmal alles gleichzeitig passiert oder alles anders kommt als gedacht. Chaos bringt Individuen und ganze Gesellschaften ins Taumeln.
CABOOM feiert das Potential und die schöpferische Kraft von Chaos in einer vielschichtigen Komposition für fünf Tänzerinnen und Tänzer.

Es macht sehr viel Sinn, sich in guten Zeiten mit diesem Thema zu beschäftigen. Wie eine Generalprobe. Um dann im Chaos vorbereitet zu sein. Automatisiert zu wissen, was man selber tun kann und wie man anderen Menschen eine Hilfe sein kann.
Und am besten kann man sich mit dem Thema auseinandersetzen, wenn es auch noch Spaß macht.

Musiker und Tänzer sollte die Gesellschaft dringend mehr unterstützen, sich für ihre Arbeit interessieren, so dass wir uns in chilliger Atmosphäre mit unangenehmen Themen auseinandersetzen können.

Ich wünsche dem Projekt und allen Menschen, die es erreicht, weiterhin viel Erfolg und Spaß. Es ist grandios!

Claudia Riege

Was Du glaubst, hat Auswirkungen!

Geraten Menschen in schwierige Situationen, löst das meist unmittelbar automatisch negative Gedanken aus.

Der will mich ausnehmen und fertig machen.
Die wollen, dass wir hier kaputt gehen.
Sie wollen ja nur Profit machen.
Du weisst wohl alles besser.
Das wird schlimm enden.

Wer sich bei solchen und ähnlichen Gedanken ertappt, wird beim genauen Hinschauen zwei Dinge feststellen:

  1. Das, was man über sich und andere Menschen denkt, trifft früher oder später ein.
  2. Es macht unglücklich.
Foto © Offenblende.de / Holger Riegel

Wer seine Denke ändert, hat eine gute Chance auf ein glückliches Leben. In der Bibel heisst es dazu:

Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin, Dir geschehe, wie Du geglaubt hast! Und der Diener wurde gesund in jener Stunde. Matthäus 8,13

Claudia Riege