Träume sind Visionen

Vieles würde es heute nicht geben, wenn es nicht Visionen von Menschen gegeben hätte, die trotz allem Hohn ihre Vision und damit ihren Traum nicht aufgegeben haben. Jeder bringt einen Traum und damit eine wichtige Vision mit auf die Welt. Gefühlt verlieren 95% der Menschen ihren Traum und damit eine wichtige Vision. Kein Wunder in einer Welt, in der Macht, Anerkennung und Geld regieren. Schon den Kindern werden Träume abtrainiert und setzt sich in der Erwachsenenwelt fort.

Hör auf zu träumen. Konzentriere Dich aufs Wesentliche.
Hör auf, das interessiert keinen.
Mach Dich nicht lächerlich.
Damit kann man kein Geld verdienen.
Du kannst nicht die Welt retten. Hör auf.
Misch Dich nicht ein. Das gibt nur Ärger.

Schaut man genau hin, geht es bei Konflikten immer um den Traum eines Menschen.

Konflikte an sich, sind daher nicht nur etwas Gutes, sondern auch verdammt wichtig für eine gute gemeinsame Zukunft. Doch ist es in der heutigen Zeit immer schwieriger, Konflikte auch zuzugeben. Schnell droht Ausgrenzung oder Ausnutzung.

Der erste Schritt ist IMMER der eigene innere Frieden. Und die, die Macht über andere haben, sind dafür verantwortlich, den Abhängigen Sicherheit zu geben. Denn die Schwächeren in unserer Gesellschaft können eher schwer für den eigenen inneren Frieden sorgen.

Auch ich habe da Entwicklungspotential. Denn, wenn es für mich wirklich eng wird, bin auch ich verführt, in negativen Reaktionen hängen zu bleiben. Immer gelassen, neugierig und freudig in schwierigen Situationen zu reagieren ist also auch für mich eine Vision. Ein Traum, den manchmal andere für mich weiterträumen müssen.
Und manchmal helfen berühmte Sprüche von berühmten Persönlichkeiten:

Die Menschen, die verrückt genug sind, zu glauben, sie könnten die Welt verändern, sind diejenigen, die es tun.
Steve Jobs

Und manchmal hilft der Glaube:

Heute, 26. September 2017:

Vertrauen Sie Gottes perfektem Zeitplan

Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert! Habakuk 2,3 (HFA)

Warten Sie darauf, dass sich Ihre Herzenswünsche erfüllen? Bitten Sie Gott um Freiheit von Furcht oder von anderen Dingen, die verhindern, dass Ihre Träume wahr werden? Beten Sie, dass Freunde oder Verwandte zu Jesus finden? Vertrauen Sie Gott, dass er Ihnen Versorgung, Gunst, eine Beförderung, Ehre und all die anderen Dinge schenkt, die er in der Bibel verheißen hat?

Haben Sie es satt, auf Gebetserhörungen warten zu müssen? Fragen Sie ganz frustriert: »Wann, Gott, wann«? In dem Fall ist es wichtig, Folgendes zu verstehen: Gottes Zeitplan ist für uns oft nicht nachvollziehbar. Er macht die Dinge nicht nach unserem Zeitplan. Und trotzdem verspricht uns die Bibel, dass er nicht zu spät kommen wird, nicht einen einzigen Tag.

Gott lässt die Dinge genau im richtigen Moment geschehen! Ihre Aufgabe ist es nicht herauszufinden, wann das sein wird. Entscheiden Sie sich vielmehr, nicht aufzugeben bis Sie ans Ziel kommen und die überwältigenden Segnungen Gottes erleben! Je mehr Sie Jesus vertrauen und Ihre Augen auf ihn gerichtet halten, desto mehr haben Sie vom Leben. Gott zu vertrauen ist Leben. Glauben bringt Ruhe. Also hören Sie auf, alles verstehen zu müssen, und lassen Sie Gott einfach Gott sein.

Gebet: Gott, ich weiß, dein Zeitplan ist perfekt, auch wenn ich es leid bin zu warten. Hilf mir, dir zu vertrauen und in deinem Plan für mein Leben zur Ruhe zu kommen.

Joyce Meyer

Ich wünsche unserer Gesellschaft, dass die Träume eines jeden genauso wichtig werden wie momentan Anerkennung, Macht und Geld. Denn dann würde sich das Miteinander automatisch verändern.

Claudia Riege

Angst vor Verurteilung verhindert den KonfliktGewinn

Unsere wirklichen Gedanken sind die Wurzeln für das eigene Glück. Die Natur zeigt es uns.

Was ich in meiner täglichen Arbeit genauso wie an mir selber beobachten kann, ist die Angst, von den Menschen verurteilt zu werden, die in irgendeiner Weise Macht über einen haben. Macht haben verschiedene Menschen:

Polizei
Kunden
Ehepartner
Menschen, an denen man mit dem Herzen hängt.
Menschen, die in manchen Dingen besser sind als wir.
Richter
Vermieter
Eltern
Lehrer
Führungskräfte
Beamte
uvm.

Denn meist hat die Verurteilung durch den, der die Macht über einen hat, unangenehme bis sehr unangehme Folgen für einen. Folgen, gegen die man sich eher nicht wehren kann. Denn dann, wenn man sich wehren kann, hat man selber die Macht.
Und wer tatsächlich die Macht hat, zeigt sich am Ende eines Kampfes.
Wer verurteilt, weiss nur jeder für sich selber. Das kann niemand von außen beurteilen. Die Angst davor, mit allen Folgen verurteilt zu werden, verhindert, dass Konflikte sich zum Positiven wenden können:

Man wendet sich vorsichtshalber ab.
Man resigniert, gibt auf und denkt nicht weiter.
Man sucht sich schnell etwas Neues.
Man spricht bestimmte Punkte lieber nicht an.
Man versucht, die eigene Macht zu stärken, um sich zu wehren und zu gewinnen.

Entscheidungen in schwierigen Situationen zu treffen und die Angst vor schlimmen Folgen in der Zukunft beiseite zu schieben, ist vermutlich mit das Schwierigste. Tut man dies bewusst, gehen Situationen gut aus. Das ist meine bisherige Erfahrung. Das braucht jedoch vor allem viel Ehrlichkeit zu sich selber. Auch, um sich einzugestehen, ob man andere verurteilt und die eigene Macht einsetzt. Bevor man also Entscheidungen trifft, die Auswirkung auf andere haben, sollte man sich selber genau überprüfen:

Tut man dies oder jenes, um vielleicht doch zu gewinnen?
Lässt man andere hängen, weil man sicher ist, dass man sie nicht braucht?
Tut man dies oder jenes aus fester Überzeugung, dass genau das jetzt wichtig und gut für alle ist? Oder will man man nur eher schnell die unangenehme Situation los werden?

Ich wünsche uns allen, dass wir es gemeinsam schaffen, nicht mehr der Angst vor Verurteilung zu folgen….für eine bessere Welt.

Claudia Riege

 

Wie einfach ist `be happy`wirklich?

Ein momentan weit verbreiteter Trend ist, einfach glücklich zu sein.

Und derjenige, der das nicht ist, ist am Rande der Gesellschaft. Kann nicht dazugehören. Schaut von außen zu.
Beim genauen Hinschauen ist leicht zu erkennen, dass viele (vielleicht die meisten?), die dazugehören dürfen, weil sie scheinbar glücklich und erfolgreich sind, in irgendeiner Form einen hohen Preis zahlen. Sie sind nicht wirklich glücklich und frei von Konflikten. Konfrontiert man sie mit der Wahrheit, kommen schnell negative Reaktionen auf die Tagesordnung:

Ausgrenzung
Ignorieren
Ausreden
Beschimpfungen
Schlecht reden mit anderen
Kündigung
Scheidung

Das Problem ist, dass die, die nicht dazugehören dürfen, tatsächlich ein reales Problem haben, das sie auch nicht mehr verstecken können:

Fehlender Arbeitsplatz
Schlechte Gesundheit
Geldmangel
Kein Überblick über rechtliche Zusammenhänge
Keinerlei Macht

Wir leben in einem sozialen Land, das die Menschen auffangen kann. Doch selbst das ist manchmal nicht möglich, da sich die Betroffenen gar nicht um die möglichen Leistungen kümmern können. Das wirft man ihnen dann auch noch vor.
Einfach glücklich sein ist nicht einfach. Man muss es wirklich wollen und selber dafür kämpfen.

Und die, die können, sollten das unbedingt tun. Für sich und andere, die das gerade nicht tun können. Denn interessiert man sich aufrichtig für das Leid anderer, ergeben sich für einen automatisch Konflikte:

Menschen helfen, auch, wenn man kein Geld an ihnen verdient und sie nicht freundlich sind.
Menschen helfen, auch, wenn es gerade viele verlockende Dinge zu tun gibt und man eigentlich keine Zeit hat.
Menschen nicht aufgeben, weil man mit ihnen kein Spaß hat.
Gerade, wenn Menschen unfreundlich sind, mit dem Herzen bei ihnen bleiben und überlegen, was man tun kann.
Etwas sagen….Wahrheiten ansprechen….auch, wenn man sich im ersten Moment nicht beliebt dafür macht.
Sich selber den eigenen negativen Reaktionen stellen, auch, wenn es nicht leicht fällt.
Sich von Gruppen trennen, die nicht wirklich das Gute verfolgen, auch, wenn sie für den eigenen Erfolg wichtig erscheinen.

Ein Vorbild ist Astrid Lindgren. Sie spricht Wahrheiten an, wofür sie beinahe ausgegrenzt wird.

Die komplette Rede gibt es in einem sehr schönen Buch, das aktuell erschienen ist: https://www.buecher.de/shop/buecher-von-a-lindgren/niemals-gewalt/lindgren-astrid/products_products/detail/prod_id/47037236/

Gewalt fängt schon sehr viel früher an, als momentan allgemein bekannt.
Ich wünsche uns allen, dass Konflikte sehr schnell sehr attraktiv werden. Dann müssen sie nicht mehr versteckt oder unterdrückt werden, so dass es einfacher wird, glücklich zu sein.

Claudia Riege