Streit – ein kreativer Prozess für ein besseres Leben ☀️

In der heutigen Zeit versucht man mit allen Methoden, Streit zu vermeiden. Ziemlich dumm. Denn bei genauer Betrachtung liegt genau in Konflikten die Chance, ein glückliches erfülltes Leben zu leben.

Streit - ein kreativer Prozess

Aber ja. Streiten ist natürlich nur gewinnbringend, wenn man nicht negativ – mit Ärger, Trauer, Wut, Hass, Neid, Eifersucht uvm. – im Streit reagiert. Hält man sich vor Augen, dass Konflikte immer da auftauchen, wo etwas neues Geniales entstehen kann, wenn der eigene Standpunkt klar und deutlich ist, so könnte sich das neue Ziel ergeben, erst einmal seinen eigenen Standpunkt wirklich zu erkennen. Welchen Beitrag hat man denn in diesem Moment? Um das herauszubekommen, sollte man seine innere Stimme hören. Der nachfolgende Film hat dazu viele passende Worte.

Tief in uns gibt es einen Ort, der sich erfüllt fühlen möchte.
Der wissen möchte, dass mein Leben einen Sinn hat.
Dass ich diesen Planeten besser hinterlasse als ich ihn vorgefunden habe.
Dass durch mein Da-Sein andere Menschen tief berührt wurden. (1:51)

Um die eigene Stimme zu hören, ist immer wieder eine Meditation hilfreich. Dabei geht es einfach darum, still mit geschlossenen Augen zu sitzen und „zu hören“. Das klingt leicht, ist aber nicht leicht, wenn man damit neu beginnt. Immer wieder folgen wir irgendwelchen Gedanken und lassen uns ablenken. Es braucht Übung. Ich verspreche, es lohnt sich.

Mediation

Und ja, aus eigener Kraft schaffen wir Menschen das nicht. Davon bin ich überzeugt. Es braucht den Glauben an etwas Höheres, das uns gut gesonnen ist. Beten ist heute nicht mehr inn genauso wenig wie Kirchengänge. Ok. Doch wie gut, dass uns keiner in den Kopf schauen kann. Wir können heimlich um Hilfe bitten und beten…für andere….für einen selber….für das Gute!
Hört jeder auf seine innere Stimme….auch oder gerade in einem Streit im Miteinander, ist die Chance groß, dass etwas Neues entsteht für ein besseres gemeinsames Leben.

Konflikte zum Glücklichsein

Jeder sollte sich für alle Konflikte interessieren. Für die eigenen und für die der anderen. Aus dem freien Willen heraus. Aus Lust und Laune an einem schöneren Leben. Und die, die das nicht von alleine schaffen, sollte man soweit unterstützen, dass sie Ihre innere Stimme finden können.

Claudia Riege

 

 

 

 

 

 

Sex, Drugs and Rockn´Roll bei Konflikten?! 😜

Der Drogenkonsum nimmt laut der Statisken zu….und erfasst immer mehr die sogenannte Mittelschicht. Die Einstellung, es seien nur Menschen davon betroffen, die unfähig sind, ihr Leben im Griff zu haben, ist aus meiner Sicht überholt. Vielmehr scheint es das momentane Miteinander in unserer Gesellschaft zu sein, das einen dazu bringt, sich lieber ab und zu oder gar regelmäßig zu betäuben. Die, die regelmäßig Drogen konsumieren, sind nach meinen Erfahrungen äußerst sensible Menschen, die sich Mühe geben, „mitzuspielen“….nach den Regeln der Gesellschaft. Ich merke, wie oft ich gerne zu solchen Mitteln greifen würde. Leider vertrag ich lediglich Bier in begrenztem Umfang. Ich sitze bzw. saß quasi in einer Zwickmühle. Wenn ich mich „betäube“, ist vieles leichter zu ertragen, aber dann kann ich erfahrungsgemäß meine Aufgaben nicht mehr wirklich gut erledigen und schleppe mich durch den Tag. Auch Dinge, die ich neben den Alltagsaufgaben gerne tue sind dann nicht mehr wirklich möglich. Also habe ich angefangen, mir Konflikte genau anzuschauen. Und ja, Konflikte lösen Spannungen aus, die manchmal ziemlich unangenehm sein können, so dass man nach Entspannung sucht. So wie die Gesellschaft momentan mit Konflikten umgeht, hat man lieber keine. Spricht man einen Konflikt an oder wird er einfach deutlich, wird man ausgegrenzt oder es gibt anderweitig ein großes Theater.
Nur….jeder wird bei genauer Betrachtung feststellen, dass Konflikte immer wieder da sind….ungefragt. Zugeben, dass man welche hat, kann schon fast fatal sein, da dann Ausschluss oder eine Bewertung unter psychoanalytischen Aspekten droht. Die Erfolgreichen ganz oben oder auch eine Schicht ´drunter, haben ja keine… behaupten sie. Und wenn, dann kennen sie ja schon die Lösung.
Würde die Gesellschaft verstehen, wie wertvoll eigentlich Konflikte (nicht die negative Reaktion auf sie) sind, würde vieles leichter und vielleicht auch überflüssig sein. Hinzukommt, dass sich Konflikte früher oder später auflösen. Manchmal wird eine Lösung gefunden, manchmal kommt sie von selber. Ein echtes Glücksgefühl, wenn sich ein Konflikt auflöst.

Neben Drogen und Rockn´Roll in anderen Lebensbereichen kann auch Sex Glücksgefühle auslösen. Doch ist er oft zu einem Stressfaktor geworden. Statt, dass es in Zweisamkeit genossen wird, wenn es die Zeit hergibt, gibt es gefühlt immer mehr (begünstigt durch die digitale Medienwelt) abartige Bilder, Videos, Verbrechen und Diskussionen (oder eben keine mehr) in Partnerschaften.
Manchmal ist das schöne Gefühl beim Sex in einer Partnerschaft das einzige, was zusammenhält. Das kann sehr wertvoll sein.
Geht es um das reine blinde Begehren, dem man hinterherjagt, kann es ungesund werden. Nicht selten ist das Begehren so groß, dass hier und da außerhalb der Zweisamkeit Befriedigung gesucht und gefunden wird. Oder aber, es wird aus moralischen Gründen lieber unterdrückt, was zwar nobel aber dennoch auf Dauer vermutlich auch eher ungesund ist.
In einer Predigt gab es zu dem Thema vor 3 Wochen passende Worte. Thema Unzucht und Habsucht.

Unser Umgang mit Sexualität und unser Umgang mit dem Geld. In beiden Dingen ist die Frage entscheidend: Kann ich Gott für diese Gaben einfach nur dankbar sein, oder kommt mir der Dank – wenn ich ehrlich zu mir selber bin – nicht so leicht über die Lippen?

„Liebe“ ohne Liebe – das tut nicht gut.

Es geht um Abhängigkeit von den Dingen,
um die innere Gebundenheit an den Besitz,
um unsere Gier nach immer mehr.

Einer Gier, die Menschen und Dinge zu Objekten macht, die einer Lusterfüllung zu dienen haben.

Es gibt eine Freude an der Sexualität, sie ist ein großes und wunderbares Geschenk Gottes an uns Menschen.

Ein Freund brachte das Wort Versöhnungssex ins Spiel. Die momentane Konfliktkultur ist weltweit schwer auszuhalten. Da wir in Deutschland keine Not für einen unbedingten Zusammenhalt haben, stehen Partnerschaften oft genug unter einem schlechten Stern. Vielleicht ist der Versöhnungssex so etwas wie eine schöne Rettung für Partnerschaften. Momente, in denen man so etwas wie die Wahrheit spürt. Die Sehnsucht danach ist groß. Verständlich.

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Wenn Du der Liebe begegnest,
wirklich begegnest,
wirst Du es spüren.
Es geht nicht mehr um
Eigenschaften.
Es geht um nichts mehr im Außen.
Keine Bedingung spielt mehr eine Rolle.
Keine Entfernung.
Keine erfüllte Erwartung.
Kein Plan.
Kein Urteil.
Keine Sicherheit.
Keine Moralvorstellung.
Kein Richtig oder Falsch.
Kein Möglich oder Unmöglich.
Es geht nicht darum,
dass es einfach ist.
Leicht und problemlos.
Abwaschbar und praktisch.
Das es den Beifall Anderer bekommt.
Das es gefällt.
Das es glänzt und glitzert.
Es geht um Liebe.
Es geht um Geben.
Es geht um SEIN.
Es geht um Begegnung.
Es geht um radikale Offenheit.
Es geht um Nacktheit.
Es geht um Mut.
Es geht um Wahrheit.
Es geht um Authentizität.
Du wirst in den „Fehlern“
des Anderen sehen,
wo er sich noch selbst ablehnt
und verurteilt.
Wo er in kindlichen Traumatas
festhängt.
Du wirst achtsam sein.
Denn Du weißt,
Er ist ein Teil von Dir.
Du weißt,
Du siehst immer Dich.
Du weißt,
Du begegnest Dir.
Du wirst vergeben.
Immer.
Und gemeinsam heilen.
Gemeinsam hinsehen.
Immer wieder.
Mutig.
In Liebe.
Wach und bewusst.
Ihr werdet wachsen.
Miteinander.
Aneinander.
Wachsen aus jeder Illusion
gefallen zu müssen.
Euch verbiegen zu müssen.
Passen zu müssen.
Ihr wisst ..
scheitern existiert nicht.
Denn ihr liebt.
In diesem Augenblick.
Ihr werdet wachsen
in die Größe,
die Euer wahres zu Hause ist.
Kommend und gehend.
Euch frei lassend
ohne jede Furcht.
Willst Du das?
Wirklich?
All das ist möglich.
Mit Deinem Mut.
Mit Deinem Mut,
jeden Widerstand aufzugeben.
Jede Angst zu umarmen.
Jede Kleinheit.
Jeden Schatten.
Jeden Zweifel.
Dich selbst betreffend.
Wieder und wieder.
Hab den Mut,
Dich endlich selbst anzunehmen.
Und Du wirst auf Deiner Reise
einem Mutigen begegnen,
der das auch tut.
Liebe begegnet immer Liebe.
Sei was Du Dir wünschst.
Der Rest geschieht.

Martin Uhlemann
– DEIN RUF –

Liebe zu spüren, klingt in der heutigen Zeit geschwollen. Aber es ist super schön, wenn man es tut. Und ich finde einfach kein anderes Wort dafür.
Es lohnt sich, sich aus tiefstem Herzen zu wünschen, dass man dieses Gefühl erfahren kann.

Claudia Riege

 

Mein Gebet an den Planet, wenn es um Konflikte geht 👼🏻

sie handeln wider ihren Sinnen
als wären sie blind
wenn ihre Ziele nicht im Einklang
mit den deinen sind

und selbst um dich Mensch tut es mir leid
denn du quälst dich selbst die meiste Zeit
im Krieg mit deinem Ego stehst du neben dir
ewig die Frage verdrängend weswegen leben wir

du findest keinen Frieden mehr
wirst zum seelenlosen Wanderer
und dein Lebenskampf geht auf die Kosten anderer
verfolg in Liebe all die Ziele die du gut nennst
doch gehe nie gegen dein eigenes Blut Mensch

Hier ist mein Gebet an diesen Planet
der Versuch zu beschreiben was mir nahe geht

Claudia Riege

 

Egoismus statt Expertentum?!

Egoist

Egoisten sind in unserer Gesellschaft verpönt. Experten, die aufgrund ihrer Titel und dem guten Geschäftserfolg zu erkennen sind, haben dagegen einen sehr guten Ruf. Es geht soweit, dass man sich vor allem in schwierigen Situationen nach den Experten, deren Ratschlägen und Meinung, richtet. Das kann fatal sein.

Das Fachwissen der Experten ist wichtig und hilfreich. Und dennoch sollte es nach meiner Erfahrung vor allem eingesetzt werden, um sich selber zu finden. Eigene Entscheidungen zu treffen.
Und ja, sicher auch, um hier und da hilfreiche Unterstützung zu finden. Ein Arzt repariert die Zähne, ein Anwalt hat juristische Hinweise und Vollmachten, ein Psychologe erkennt menschliche Fallen und ein Hirnforscher kann beschreiben, was im Hirn passiert. Mit den Fachkenntnissen und Erfahrungen bekommt man dann eben auch Ratschläge, was man tun sollte. Sollte man den Ratschlägen wirklich immer folgen? Augen auf!
Manchmal hat man nach dem Nachdenken und in sich Hineinspüren das Gefühl, man sollte eine andere Entscheidung treffen als die, die einem empfohlen wird.

Beispiel:

Reaktionen sind wichtig

Vielleicht ist das Aufregen sehr hilfreich. Die Motivation ist das Entscheidende. Kommt aus dem Herzen der Impuls „reg Dich auf, damit ein anderer aufwacht“, kann das sehr nützlich sein. Erst im Streit kommt vielleicht eine wichtige Erkenntnis ans Tageslicht. Man muss ja nicht gleich zuhauen.

https://www.facebook.com/EINFACH.NUR.EGOISTA/?fref=ts

Die Einzigartigkeit jedes einzelnen ist wichtig. Die Einzigartigkeit eines jeden ist auch gut und jedem dienlich. Manchmal ist die Einzigartigkeit nur verschüttet, so dass manche mit Wut, Hass, Ärger, Trauer u.Ä. reagieren. Und ja, das ist ungünstig.

Es ist der Respekt vor
dem ANDERS SEIN,
welcher uns zusammen bringt
und nicht
das überstülpen wollen,
eigener Meinungen !!
– Franz Bischoff

Diese Gefahr sehe ich oft im Zusammenhang mit Experten. Die eigene Meinung geht verloren, statt dass sie hinzukommt.
In dem folgenden Video sehe ich die wahren Experten, von denen man viel lernen kann.

Ich habe mich wieder-entdeckt. Ja, mit Hilfe zahlreicher Experten. Aber auch durch die Begegnung mit Menschen, die egoistisch sind und von der Gesellschaft gerne einen „unmöglich“-Stempel bekommen.

Claudia Riege

 

 

 

 

 

Eigene Konflikte zur Rettung anderer?! 🙃 eine neue Sichtweise!

Veit Lindau
https://www.facebook.com/veitlindau/?fref=ts

Ich hatte die Möglichkeit, mich von Pferden coachen zu lassen. Zu Beginn des Coaching-Tages hatte ich keine wirkliche Fragestellung in meinem Leben. Mit den derzeitigen schwierigen Situationen war ich in Frieden, sah also keine Veranlassung, nach neuen Wegen zu suchen. Das änderte sich, während ich versuchte, mir gestellte Aufgaben mit den Pferden zu erfüllen. Sie machten nicht das, was ich wollte…..blieben z.B. stur stehen. Dann…viel schlimmer….sie machten das, was ich gar nicht wollte….zogen an mir mit steigendem Tempo und meinem Sohn auf deren Rücken. Dann fing das gemeinsame Nachdenken an. Neue Gedanken kamen zu mir. Und schließlich auch schöne Erlebnisse mit den Pferden, was die neuen Gedanken festigte. Erst durch das unerwartete Verhalten der Pferde dachte ich nach.
Nun sind Pferde keine Menschen. Was ist, wenn Menschen einen Konflikt in anderen auslösen?
Ich hatte das Erlebnis, dass ich 3x von Ärzten so was wie gerettet wurde. Sie waren offensichtlich der Meinung, dass ich sterben würde. Zu wenig Thrombozyten, die immer weniger wurden, oder auch ein Nierenstein, der keine Schmerzen mehr auslöste. Ich hatte mit den jeweiligen Situationen keinen Konflikt. Es war wie einschlafen und sehr angenehm. Zudem habe ich ihnen nicht geglaubt, dass meine Situation ungünstig ist. Ich war der Meinung, sie würden übertreiben. Für die Ärzte war es schon ein Konflikt. Und das war anstrengend für mich. Sie haben schließlich mit ihren Fähigkeiten eigene Entscheidungen getroffen. Die lebensrettenden Massnahmen waren anstrengend. Das ist genau betrachtet in allen anderen Situationen auch so: Löst man einen Konflikt bei jemandem aus, wird es anstrengend. Wertvoll.
Diese beiden beschriebenen Situationen sind klare Konfliktsituation. In dem Sinne klar, dass es offensichtlich und undiskutabel ist, was anders ist als es sein sollte. Meist sind Konfliktsituationen nicht so klar. Jeder Beteiligte löst etwas in einem anderen aus. Doch, was es wirklich ist, braucht nachdenken.

Wozu Konflikte

Es gab (und wird es wahrscheinlich auch immer wieder geben) Konflikte, die andere Menschen in mir auslösen. Sie treffen z.B. Entscheidungen in ihrem Leben, die mich nervös machen. Noch nervöser werde ich, wenn ich merke, dass sie genug Fürsprecher auf Ihrer Seite haben und sie mich daher nicht ernst nehmen.

Pinguine können fliegen

Laut der Hirnforschung werden nämlich bei dem Gefühl der Zugehörigkeit angenehme Botenstoffe ausgeschüttet. Das kenne ich persönlich auch sehr gut. Warum also sollte man sich mit dem Konflikt anderer auseinandersetzen, wenn die eigene Gruppe mit der gleichen Meinung, in der man sich gut fühlt, groß genug ist? Manchmal reicht schon eine Freundschaft, in der zwei Menschen einer Meinung sind. Es kann dann nur eine freie bewusste Entscheidung sein, den Konflikt eines anderen ernst zu nehmen und verstehen zu wollen.
Für mich bedeutet das, dass ich versuche, in einem Konflikt ruhig zu bleiben und nachzudenken. Eben nicht – wie meist gewohnt – mit Widerstand (Ärger, Wut, Trauer, Resignation, Schuldzuweisungen uvm.) zu reagieren oder zumindest nicht darin hängenzubleiben.
Ein Konflikt, in dem eine Vorstellung von der Realität abweicht, bedeutet immer, dass Spannung entsteht. Das ist gut so, da man so aufmerksam wird und nachdenkt. Gleichzeitig kann es schwer sein, diese Spannung auszuhalten.
Was genau ist mein Konflikt? Was kann ich jetzt tun? Manchmal bleibt dann nur, aus der Situation zu gehen und gute Gedanken und Wünsche loszuschicken….in der Hoffnung, dass alles gut wird.

Wir können unsere Zeit nutzen, um uns unsere verschiedenen Glaubenssätze und Lebensweisen vorzuhalten …
und wir können unsere Zeit nutzen, um einfach füreinander da zu sein … die Wahl liegt bei uns.

Ich frage mich stehts:
Wie möchte ich einander begegnen? – Christian Hinrichsen

(Gefunden bei https://www.facebook.com/www.GewaltfreiFuenfSeenLand.de/

Diese Beobachtungen können helfen, dass man

  1. in Konflikten man selber bleibt, auch, wenn, es dem anderen nicht gefällt, es könnte wichtig für den anderen sein, und
  2. dass man sicher ist, dass es für einen selber wichtig ist, wenn andere sich für einen unerwartet verhalten.

So kann man warten bis sich negative Emotionen wieder verziehen und darauf achten, keine negativen Gedanken loszuschicken oder gar mit einer negativen Motivation zu handeln. Der Rest kommt von alleine.

Ich wünsche mir, dass jeder in unangenehmen Situationen neugierig verstehen will, welchen Konflikt man in anderen auslöst statt negativ zu reagieren. Das ist für alle Beteiligten immer wertvoll.
Im Tierrreich gibt es eine Ameisenart (Army-Ants), bei der man die sogenannte Todesspirale entdeckt hat. Sie folgen sich, verlieren die Orientierung, laufen schließlich im Kreis bis sie verhungern.

Ich glaube, dass wir Menschen Konflikte haben müssen, in denen wir nachdenken und anders entscheiden können. Eine Rettung.

Reaktionen sind wichtig

Claudia Riege

 

Pferde 🐎 und mein persönlicher Konflikt💥Gewinn 👑

Pferdeerlebnistag

Konflikte kenne ich sehr gut. Ich weiß auch wie schmerzhaft sie sein können. Irgendwann merkte ich, dass Konfikte eigentlich etwas Gutes sind. Auch, wenn sie sich doof anfühlen.
Ein Schritt auf meinem Weg in Konflikten war das Wiederfinden des Glaubens an etwas Höheres, das es gut mit uns meint (für mich ist es Gott und Jesus Christus mit den dazugehörigen Geschichten).
Hilfestellungen im Sinne von Antworten auf Fragen, die sich in Konflikten ergeben, gibt oft die Natur inkl. der Tiere. Natur und Tiere lassen sich nicht manipulieren.
Die Pferde Mondy und Rosi haben mir meine eigenen Konflike, die sich jetzt auflösen dürfen, deutlich gemacht. Der Moment war nicht angenehm. Ein Pferd läuft weg, als es nicht mehr an meiner Leine ist. Das andere bleibt stur stehen oder zieht an mir und gibt die Richtung mit zunehmenden Tempo an. Mein Sohn auf dem Rücken des Pferdes. Menschliche Schwäche wie Angst und Ungeduld kamen hoch. Bei Konflikten mit Pferden braucht man jedoch gar nicht darüber nachzudenken, eventuell zu kämpfen oder zu diskutieren. Dass ich den Kampf verlieren würde, war mir schnell klar.
Die Intuition, Fachkenntnisse, Beobachtungsfähigkeit und ihr Herz von den Coaches Bettina Lückel (inkl. Tochter) und Melanie I. König haben schließlich deutlich gemacht, wer ich wirklich bin – oder besser – ohne menschliche Schwäche wie Angst und Ungeduld sein könnte. Das, was sie sagten, sagte mir schon immer meine innere Stimme, aber mir fehlten die Erfahrungen in der wirklichen Welt. Im Gegenteil, es gab genug Experten und nahe Menschen, die es mir ausredeten und mir stattdessen andere sehr hässliche Charakterzüge einreden wollten. Ich sei anmaßend, zu erfolgreich, dumm, autoritär, naiv uvm.. Daher habe ich meiner inneren Stimme nicht geglaubt. Musste ich auch nicht, da meine äußeren Erfolge bisher ausreichend waren. Die, die mich sahen wie ich wirklich bin, haben es mir nie gesagt, aber sie haben mich für sie arbeiten lassen. Daher kam mein Erfolg. Auch meine Kinder waren artig genug für andere, was man auch als meinen Erfolg wertete. Doch irgendwann spielte mein Körper und der eines meiner Kinder nicht mehr mit. Mir sagte man, ich hätte eine Form von Leukämie. Meine Mutter musste ich viel zu früh völlig unerwartet vor 4 Jahren kurz nach meinem Geburtstag in einer Urne auf eine Wiese tragen. Ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich das meinen Kindern ersparen muss. Koste es was es wolle. Der Preis war (oder ist hoch), aber lohnend. Vor allem deshalb hoch, weil sich die Menschen, die mir gut gesonnen waren, auf die ich mich verlassen hatte, plötzlich verschwinden. Kennt ihr die unendliche Geschichte, wo sich plötzlich der Boden, auf dem die kindliche Prinzessin steht, immer mehr zerfällt? es absehbar wird, dass sie auf keinem Boden mehr steht?
Zurück zur Reithalle: Mit dem Gesagten der Coaches waren offensichtlich die Pferde einverstanden, denn dann gab es für mich traumhafte Erlebnisse, die ich im menschlichen Miteinander noch nicht kennenlernen durfte. Sie sind mit mir gegangen, weil ich anfing, mir selber zu glauben, dass mein Weg auch ein guter Weg für andere sein könnte. Und ich begriff, dass ich niemanden zu meinem Weg zwinge, sondern mich lediglich darüber freue, wenn der ein oder andere, der mir begegnet, ein Stück im Leben mit mir zusammen läuft. Weil es schön ist. Des Weiteren hatten die Pferde tiefes Vertrauen zu mir. Sie zeigten es mir und Bettina und Melanie sagten es mir. Auch das habe ich im Leben noch nicht erlebt….mit Erwachsenen. Die Tiere haben mich aufs Pferd gesetzt. Ich höre wieder auf meine innere Stimme und habe das Vertrauen, dass sich dementsprechend auch meine Realität ändern wird. Hier und da tut sie es. Langsam und leise, fast unbemerkt.
Ich wünsche Bettina Lückel und Melanie I. König aus tiefstem Herzen, dass sie mit Aufträgen überschüttet werden!! und vielleicht auch durch die Zusammenarbeit von Mensch und Tier eigene Erkenntnisse für sich ganz pesönlich gewinnen können. Denn so funktioniert nach meiner Beobachtung das Leben. Wir begegnen einander, weil wir gegenseitig Geschenke haben. Das Geld ist es nicht. Aber ja, es gehört zu unserem Leben dazu. Bettina Lückel und Melanie I. König haben für uns investiert. Es ist Zeit, dass sie es zurückbekommen, um sich und den Pferden ein traumhaftes Leben zu gönnen.
Es wird weitere Berichte mit Details über diese 5 gemeinsamen Stunden geben.

 

http://frauen-staerken.com
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http://www.nlpandhorses.com
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Claudia Riege

Fokus weg vom Problem – CARMA Coaching

Den Fokus vom Problem weg nehmen und stattdessen hin zu dem, was wir wirklich wollen. Das, was wir wirklich wollen, ist nicht das Problem. Diesem Tipp schließe ich mich an. Solange wir den Fokus auf das Problem halten, wird es immer größer. Gleichzeitig ist es jedoch wichtig, das Problem komplett zu sehen. Es nutzt nicht, besser nicht hinzuschauen.

Claudia Riege